{"id":348,"date":"2015-05-31T13:54:10","date_gmt":"2015-05-31T13:54:10","guid":{"rendered":"http:\/\/lehr-instrumente.de\/?p=348"},"modified":"2015-05-31T17:10:49","modified_gmt":"2015-05-31T17:10:49","slug":"foerderung-der-kompetenzentwicklung-teil-2-die-medienkompetenz-und-digital-natives","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lehr-instrumente.de\/?p=348","title":{"rendered":"F\u00f6rderung der Kompetenzentwicklung &#8211; Teil 2 &#8211; Die Medienkompetenz und Digital Natives"},"content":{"rendered":"<p>Hier nun, wie versprochen, der zweite Teil der Reihe \u00fcber die Komponenten der Medienkompetenz und deren Auspr\u00e4gung bei den heutigen Jugendlichen. Zahlreiche Literaturhinweise k\u00f6nnen direkt als Link im Internet gelesen werden&#8230;<\/p>\n<p>Die Medienkompetenz kann heutzutage neben dem Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik angesehen werden (Buchem 2013, S.5). Bei Jugendlichen haben sich das Internet sowie die neuen mobilen Technologien\u00a0 als ein gesellschaftliches \u201eMuss\u201c fest etabliert. Als \u201eDigital Natives\u201c sind sie im Informationszeitalter mit den Neuen Medien aufgewachsen und ihnen werden daher besondere F\u00e4higkeiten im Medienumgang nachgesagt (Prensky, 2001, S.4f.). Doch k\u00f6nnen allein aus diesem Grund alle Jugendlichen als medienkompetent bezeichnet werden? Zun\u00e4chst ist es\u00a0erforderlich die Dimensionen der Medienkompetenz zu bestimmen und anschlie\u00dfend aktuelle Studien zum Medienumgang der Jugendlichen in den Blick zu nehmen&#8230;<a href=\"https:\/\/lehr-instrumente.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/408014_web_R_K_by_Niko-Korte_pixelio.de_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-197\" src=\"https:\/\/lehr-instrumente.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/408014_web_R_K_by_Niko-Korte_pixelio.de_.jpg\" alt=\"408014_web_R_K_by_Niko Korte_pixelio.de\" width=\"175\" height=\"118\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more-->Baacke (1996, S. 119) sieht\u00a0die Medienkompetenz als eine F\u00e4higkeit an, alle Art von Medien f\u00fcr das Kommunikations- und Handlungsrepertoire von Menschen einzusetzen. Er differenziert nach vier Dimensionen: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung und unterteilt zwischen der Vermittlungsebene und der Ergebnis- bzw. Zielorientierung im Kontext der \u00a0Medienp\u00e4dagogik (Baacke 1997, S.98f.; siehe Abbildung). Baacke richtete in seinem Konzept einer handlungsorientierten Medienp\u00e4dagogik den Fokus auf die Hinf\u00fchrung zu einem selbstbestimmten und kompetenten Umgang mit den Medien. Er kritisiert, dass die Medienp\u00e4dagogik eine lange Zeit vorrangig ihre Aufgabe darin sah, die Menschen vor potentiell sch\u00e4dlichen Medieneinfl\u00fcssen zu sch\u00fctzen. Er nennt die stark von der Medien-Abwehr beherrschten p\u00e4dagogisch orientierten Schriften \u201edie falschen Verb\u00fcndeten der Medienp\u00e4dagogik\u201c (ebd., S.34). Menschen sollten dagegen dazu bef\u00e4higt werden, selbstbestimmt mit den Medien umgehen zu k\u00f6nnen (S\u00fcss et al. 2013, S.122).<\/p>\n<p>Unter <strong>Medienkritik<\/strong> ist zun\u00e4chst die analytische F\u00e4higkeit zu sehen, die Zusammenh\u00e4nge im Medienbereich, z.B. die Medieninhalte, zu erkennen und zu erfassen. Das analytische Wissen soll nun auch auf sich selbst und auf sein Handeln angewandt werden k\u00f6nnen.\u00a0 Die ethische Dimension beinhaltet die sozial- verantwortliche Ausrichtung des analytischen Denkens, des reflexiven R\u00fcckbezugs und des Handelns in Bezug auf Medien. Hierzu z\u00e4hlt z.B. das F\u00e4llen von Werturteilen \u00fcber Medien und deren Inhalte (Baacke 1997, S.98; Wolf et al. 2011, S.150). Wichtig ist ein reflexiver Umgang und die Entwicklung einer Sensibilit\u00e4t Medien(-inhalten) gegen\u00fcber in Bezug auf Seriosit\u00e4t, den Datenschutz oder dem Pers\u00f6nlichkeits- und Urheberrecht (Zorn 2011, S.175).<\/p>\n<p>Die <strong><strong>Medienkunde<\/strong><\/strong> umfasst das Wissen \u00fcber heutige Medien und Mediensysteme und beinhaltet in der informativen Dimension Kenntnisse \u00fcber die Ausdifferenzierung der Medien. Die instrumentell-qualifikatorische Medienkunde beschreibt die F\u00e4higkeit Medien auch bedienen zu k\u00f6nnen, also das sogenannte technische Know-How im Umgang mit Medien. Die Zielorientierung liegt im Handeln der Menschen.<\/p>\n<p>So sind unter der rezeptiv-anwendenden <strong><strong>Mediennutzung<\/strong><\/strong> die Nutzungsgewohnheiten und Praktiken zu verstehen, z.B. eine Programm-Nutzungskompetenz. Die interaktive Nutzung beschreibt den handelnden, aktiven Umgang bei der Mediennutzung (z.B. Tele- Shopping oder Online- Banking\u00a0 nutzen).<\/p>\n<p>Eine innovative <strong><strong>Mediengestaltung<\/strong><\/strong> bezieht sich auf Ver\u00e4nderungen oder Neuerungen im Medienbereich und die kreative Mediengestaltung betont die \u00e4sthetische Variante der Gestaltung, z.B. die Kreation einer eigenen Website (Baacke 1997, S.99; Wolf et al. 2011, S.151).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/lehr-instrumente.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Medienkompetenz-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-354\" src=\"https:\/\/lehr-instrumente.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Medienkompetenz-2.png\" alt=\"Medienkompetenz 2\" width=\"1082\" height=\"816\" srcset=\"https:\/\/lehr-instrumente.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Medienkompetenz-2.png 1082w, https:\/\/lehr-instrumente.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Medienkompetenz-2-300x226.png 300w, https:\/\/lehr-instrumente.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Medienkompetenz-2-1024x772.png 1024w, https:\/\/lehr-instrumente.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Medienkompetenz-2-398x300.png 398w\" sizes=\"auto, (max-width: 1082px) 100vw, 1082px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abbildung 3: Medienkompetenz nach Baacke (eigene Darstellung, angelehnt an Baacke 1997, S.98f.)<\/p>\n<p>So kann grob zusammenfassend jemand als medienkompetent bezeichnet werden, der Informationen filtern und unter einem kritischen Blickwinkel betrachten kann, der sich ebenso auch \u00fcber die m\u00f6glichen Gefahren, die von den Medien ausgehen k\u00f6nnen, bewusst ist. Weiterhin derjenige, der die F\u00e4higkeit besitzt, sich in der Medienwelt zu orientieren, sich in der Medienvielfalt auskennt, diese dann vorteilhaft nutzt und selbst aktiv und kreativ in der Medienwelt t\u00e4tig wird.<\/p>\n<p>Diese Interpretation entspricht so ungef\u00e4hr dem Verst\u00e4ndnis von Medienkompetenz im Sinne der von der Expertenkommission des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) (2010, S.7) aufgestellten Themen- und Aufgabenfelder der Medienbildung. Diese soll die Mediennutzer hierbei zu folgender Bef\u00e4higung unterst\u00fctzen:<\/p>\n<ul>\n<li>Information und Wissen \u2192 u.a. eigenen Informationsbedarf erkennen, Informationsquellen nutzen und bewerten, ausw\u00e4hlen und zielgerichtet nutzen (ebd., S.8f.)<\/li>\n<li>Kommunikation und Kooperation \u2192 u.a. sozial verantwortlichen Umgang mit anderen Menschen praktizieren, Beachten von Pers\u00f6nlichkeitsrechten und dem Urheberrecht; das mit und voneinander lernen sowie das kooperative Handeln im Netz (ebd., S.9)<\/li>\n<li>Identit\u00e4tssuche und Orientierung \u2192 u.a. Medien f\u00fcr die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung, f\u00fcr selbstorganisierte Lernprozesse und f\u00fcr die politische und gesellschaftliche Teilhabe nutzen (ebd., S.10)<\/li>\n<li>digitale Wirklichkeiten und produktives Handeln \u2192 u.a. die proaktive Nutzung virtueller Lern- und Arbeitsumgebungen (ebd., S.11).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Ausf\u00fchrungen lassen zum einen schon einen Einblick auf die Potentiale der Neuen Medien gew\u00e4hren und zum anderen verdeutlichen sie die hohen Anforderungen, die der Begriff der Medienkompetenz beinhaltet. Umso mehr kommt hierbei auch die Verantwortung und der Handlungsbedarf in der beruflichen Erstausbildung zum Vorschein. Gerade die Auszubildendengruppe ist sehr heterogen, da der Schulabschluss in den verschiedensten Schulformen erworben wurde. Zum Beispiel ist die Zugangsvoraussetzung f\u00fcr die OTA- Ausbildung der mittlere Schulabschluss, es beginnen aber auch Abiturienten oder Hauptsch\u00fcler mit einer anderen abgeschlossenen Berufsausbildung diesen Bildungsgang (DKG 2013, S.6).<\/p>\n<p>Zweifelsohne kann nach Prensky (2001, S.1f.) oder Tapscott (2008, S.2f.) den Digital Natives bzw. der Net Generation ein unbedarfter Umgang mit den Neuen Medien nachgesagt und zugesprochen werden, da Kinder und Jugendliche von klein auf mit diesen Ger\u00e4ten aufgewachsen sind und diese zu ihrer Lebenswelt geh\u00f6ren. Das Ergebnis der aktuellen JIM- Studie (MPFS 2014, S.23) verdeutlicht, dass die Ebene des Zugangs in Deutschland sehr hoch ist -das Internet ist generell in 98 Prozent der Haushalte verf\u00fcgbar, in denen 12- bis 19-J\u00e4hrige aufwachsen. Aber ein bef\u00e4higter technischer Umgang mit Medien beinhaltet beispielsweise noch nicht eine reflektierende Urteilskraft oder die Aussch\u00f6pfung der Potentiale Neuer Medien f\u00fcr die eigenen Bildungsprozesse. Bei n\u00e4herer Betrachtung der Studienergebnisse \u00fcber die Nutzungsweisen Jugendlicher ver\u00e4ndert sich das Bild \u00fcber die angebliche Medienkompetenz der Net Generation.<\/p>\n<p>Jugendliche in Deutschland nutzen das Internet vorwiegend f\u00fcr Kommunikationsanwendungen<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><u>[<\/u><\/a><a href=\"http:\/\/www.bitkom.org\/files\/documents\/BITKOM_PK_Kinder_und_Jugend_3_0.pdf\" target=\"_blank\"><u>1]<\/u><\/a> und verhalten sich \u00fcberwiegend eher passiv-konsumierend im Internet. Weniger als 10 Prozent aller Jugendlichen geh\u00f6ren zu den aktiv- kreativen Gestaltern (Kennedy et al. 2007, S.517;\u00a0 MPFS 2014, S.30). Elementare Recherchen im Internet k\u00f6nnen bei einigen Jugendlichen vorausgesetzt werden, allerdings besteht kaum Erfahrung mit dem Umgang mit Wikis, Web-based Trainings oder virtuellen Klassenr\u00e4umen. Diese Anwendungen werden allerdings von gr\u00f6\u00dferen Unternehmen als Lernformen eingesetzt (<a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/120\/1712029.pdf\" target=\"_blank\"><strong>Enquete-Kommission 2013<\/strong><\/a>, S.32). Da die Gruppe der Jugendlichen, wie bereits erw\u00e4hnt, allerdings ebenso heterogen betrachtet werden muss,\u00a0 lassen sich in Bezug auf den Bildungsabschluss folgende Unterschiede nachweisen: Otto, Kutscher, Klein und Iske (2005) geh\u00f6rten zu den ersten Forschungsgruppen in Deutschland, die einen Digital Divide in Bezug auf der Ebene der Nutzung bei Jugendlichen nachgewiesen haben. So zeigten sie u.a. auf, dass Jugendliche mit einem formal h\u00f6heren Bildungsgrad besser in der Lage waren ihre Nutzungsstrategien im Internet anzupassen, w\u00e4hrend bildungsfernere Jugendliche stereotype Nutzungsstrategien aufzeigten, die sie auch schwer reflektieren konnten (ebd., S.19f.).<\/p>\n<p>Leider bestehen diese Ungleichheiten in der Nutzungsmotivation und den Strategien, auch weiterhin aktuell: Laut der <a href=\"http:\/\/www.mpfs.de\/fileadmin\/JIM-pdf14\/JIM-Studie_2014.pdf\" target=\"_blank\"><strong>JIM- Studie<\/strong> <\/a>(MPFS 2014, S. 31) kann ein Bildungsgef\u00e4lle bei der Nutzung des Internets f\u00fcr die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts und als Informationsmedium festgestellt werden. Die<a href=\"http:\/\/www.waxmann.com\/fileadmin\/media\/zusatztexte\/ICILS_2013_Berichtsband.pdf\" target=\"_blank\"><strong> International Computer and Information Literacy Study (ICILS)<\/strong> <\/a>(Bos et al. 2013), die die Computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in der 8. Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich untersuchte, stellte ebenso fest, <em>\u201edass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an Gymnasien (570 Punkte) deutlich bessere Leistungen erzielen als Jugendliche, die eine andere Schulform der Sekundarstufe I besuchen (503Punkte)\u201c<\/em> (ebd., S.137).<\/p>\n<p>Jugendliche, die in bildungsbenachteiligten Milieus aufwachsen, zeigen h\u00e4ufiger einen prim\u00e4r rezeptions- und konsumorientierten Medienumgang, sind weniger in der Lage, die multifunktionalen Medien als Informations- und Wissenslieferanten heranzuziehen und haben so weniger Chancen, die M\u00f6glichkeiten zur Kommunikation und Partizipation auszusch\u00f6pfen und in ihr allt\u00e4gliches Medienhandeln zu integrieren (Iske et al. 2004,\u00a0 S.124; Wagner\/Eggert 2007, S.19). Insofern ist eine <em>Erfassung der Medienkompetenz<\/em> Jugendlicher, z.B. zu Beginn der Ausbildung, immens wichtig, um eine passgenaue und spezifische Unterst\u00fctzung des Aufbaus der Medienkompetenz vornehmen zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Unter anderem aufgrund dieser Erkenntnisse gewinnt in Deutschland neben dem Begriff der Medienkompetenz zunehmend der Terminus \u201e<em>Digitale Literalit\u00e4t<\/em>\u201c an Bedeutung. Es wurde von dem im englischsprachigen Raum gel\u00e4ufigen Begriff \u201eDigital Literacy\u201c beeinflusst. Dieses Verst\u00e4ndnis von einem kompetenten Umgang mit digitalen Medien schlie\u00dft sowohl die grunds\u00e4tzlichen<em> Lese- und Schreibkompetenzen<\/em> als auch die <em>unterhaltungsorientierte Nutzung von Medien<\/em> mit ein. Da das Internet mit seinen Angeboten vorwiegend textlastig ist und eine hohe Lese- und Schreibkompetenz erfordert, ist es im Hinblick der digitalen Ungleichheit notwendig, die Komponente der <strong>Literalit\u00e4t<\/strong> nicht aus dem Blick zu verlieren (Sch\u00e4fer\/Lojewski 2007, S.92; Pietra\u00df 2012, S.29ff.). Gerade aber auch in Bezug auf die Eigenschaften und Potentiale der digitalen Medien, ist f\u00fcr eine aktiv-kreative Mediengestaltung\u00a0<span style=\"line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">eine hohe Textliteralit\u00e4t und Sprachkompetenz erforderlich (Wolf et al. 2011, S.152). <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 150%; font-family: 'Times New Roman','serif'; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Kultusministerkonferenz (2012, S.3) sieht eine Medienbildung mittlerweile als Pflichtaufgabe schulischer Bildung an. Da aber eine praktische Umsetzung in den Schulen, z.B. aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder mangelnder medienp\u00e4dagogischer Kompetenzen der Lehrenden, auch heutzutage noch eine Herausforderung darstellt bzw. im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern auch in wesentlich geringerem Ma\u00dfe erfolgt (Enquete-Kommission 2013, S.15f.; Eickelmann et al. 2013, S.203), muss davon ausgegangen werden, dass bei den jetzigen Auszubildenden in der Schule eine Medienbildung kaum durchgef\u00fchrt worden ist. Aus diesem Grund kommt der Handlungsbedarf in der beruflichen Erstausbildung in besonderem Ma\u00dfe zum Vorschein!! <\/span><\/span><\/p>\n<p>In Teil drei wird verdeutlicht werden,\u00a0warum es notwendig ist, in der Pflege- bzw. in der OTA- Ausbildung auch die Medienkompetenz der Auszubildenden zu f\u00f6rdern. Bis Ende Juni also \ud83d\ude42<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><u>[1]<\/u><\/a> Laut BITKOM (2014): Pressekonferenz \u2013Studie: Kinder und Jugend 3.0, S.8, sind WhatsApp, Skype und \u00a0Facebook die favorisierenden Anwendungen. Online: <a href=\"http:\/\/www.bitkom.org\/files\/documents\/BITKOM_PK_Kinder_und_Jugend_3_0.pdf\"><u>http:\/\/www.bitkom.org\/files\/documents\/BITKOM_PK_Kinder_und_Jugend_3_0.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Literaturverzeichnis<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Baacke, Dieter (1996): Medienkompetenz \u2013 Begrifflichkeit und sozialer Wandel, In: von Rein, Antje (Hrsg.): <em>Medienkompetenz als Schl\u00fcsselbegriff<\/em>, \u00a0Bad Heilbrunn, Klinkhardt, S. 112-124.<\/p>\n<p>Baacke, Dieter (1997): <em>Medienp\u00e4dagogik<\/em>, T\u00fcbingen: Niemeyer.<\/p>\n<p>Bos, Wilfried; Eickelmann, Birgit; Gerick, Julia (2013): Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der 8. Jahrgangsstufe in Deutschland im internationalen Vergleich, In: Bos, Wilfried; Eickelmann, Birgit; Gerick, Julia; Goldhammer, Frank; Schaumburg, Heike; Schwippert, Knut; Senkbeil, Martin; Schulz-Zander, Renate; Wendt, Heike (Hrsg.): <em>ICILS 2013<\/em>, M\u00fcnster, Waxmann, S.113-146. http:\/\/www.waxmann.com\/fileadmin\/media\/zusatztexte\/ICILS_2013_Berichtsband.pdf<\/p>\n<p>Buchem, Ilona (2013): Diversit\u00e4t und Spaltung. Digitale Medien in der Gesellschaft, In: <em>L3T<\/em> <em>Lehrbuch f\u00fcr Lernen und Lehren mit Technologien<\/em>. \u00a0Online unter: <a href=\"http:\/\/l3t.eu\/homepage\/das-buch\/ebook-2013\/kapitel\/o\/id\/155\/name\/diversitaet-und-spaltung\"><u>http:\/\/l3t.eu\/homepage\/das-buch\/ebook-2013\/kapitel\/o\/id\/155\/name\/diversitaet-und-spaltung<\/u><\/a><\/p>\n<p>Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) (2010): <em>Kompetenzen in einer digital gepr\u00e4gten Kultur.<\/em> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Online unter: <a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/pub\/kompetenzen_in_digitaler_kultur.pdf\"><u>https:\/\/www.bmbf.de\/pub\/kompetenzen_in_digitaler_kultur.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) (2012): <em>Digitale Medien in der beruflichen Bildung. F\u00f6rderprogramm des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung.<\/em> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Online unter: <a href=\"http:\/\/www.dlr.de\/pt\/Portaldata\/45\/Resources\/dokumente\/bildungsforschung\/digitale_medien_berufliche_bildung_2012.pdf\"><u>http:\/\/www.dlr.de\/pt\/Portaldata\/45\/Resources\/dokumente\/bildungsforschung\/digitale_medien_berufliche_bildung_2012.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) (2013): <em>DKG-Empfehlung zur Ausbildung und Pr\u00fcfung von Operationstechnischen und An\u00e4sthesietechnischen Assistentinnen\/Assistenten<\/em>. Online unter: <a href=\"http:\/\/www.dkgev.de\/media\/file\/15201.DKG-Empfehlung_OTA-ATA_01-01-2014.pdf\"><u>http:\/\/www.dkgev.de\/media\/file\/15201.DKG-Empfehlung_OTA-ATA_01-01-2014.pdf<\/u><\/a> Letzter Zugriff am 21.10.2014.<\/p>\n<p>Eickelmann, Birgit, Schaumburg, Heike; Drossel, Kerstin; Lorenz, Ramona (2013): Schulische Nutzung von neuen Technologien in Deutschland im internationalen Vergleich, In: Bos, Wilfried; Eickelmann, Birgit; Gerick, Julia; Goldhammer, Frank; Schaumburg, Heike; Schwippert, Knut; Senkbeil, Martin; Schulz-Zander, Renate; Wendt, Heike (Hrsg.): <em>ICILS 2013<\/em>, M\u00fcnster, Waxmann, S.197-230. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Online unter: <a href=\"http:\/\/ifs-dortmund.de\/assets\/files\/icils2013\/ICILS_2013_Berichtsband.pdf\"><u>http:\/\/ifs-dortmund.de\/assets\/files\/icils2013\/ICILS_2013_Berichtsband.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>Enquete-Kommission (2013): <em>Sechster Zwischenbericht der Enquete-Kommission \u201eInternet und digitale Gesellschaft\u201c. Bildung und Forschung<\/em>. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Online unter: <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/120\/1712029.pdf\"><u>http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/120\/1712029.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>Iske, Stefan; Klein, Alexandra &amp; Kutscher, Nadia (2004): Nutzungsdifferenzen als Indikator f\u00fcr soziale Ungleichheit im Internet, In: Spetsmann- Kunkel (Hrsg.): <em>Barrierefreier Zugang und Nutzungsgrenzen<\/em>, Studienbrief der FernUniversit\u00e4t in Hagen 03817, Hagen: FernUniversit\u00e4t Hagen, S.112-129.<\/p>\n<p>Kennedy, Gregor; Dalgarno, Barney;\u00a0 Gray, Kathleen; Judd, Terry; Waycott, Jenny;\u00a0 Bennett, Susan; Maton, Karl; Krause, Kerri-Lee; Bishop, Andrea; Chang, Rosemary &amp; Churchward, Anna (2007): <em>The net generation are not big users of Web 2.0 technologies: Preliminary findings<\/em>. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Online unter: <a href=\"http:\/\/www.ascilite.org.au\/conferences\/singapore07\/procs\/kennedy.pdf\"><u>http:\/\/www.ascilite.org.au\/conferences\/singapore07\/procs\/kennedy.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>Kultusministerkonferenz (2012): <em>Medienbildung in der Schule<\/em>. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Online unter: <a href=\"http:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/veroeffentlichungen_beschluesse\/2012\/2012_03_08_Medienbildung.pdf\"><u>http:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/veroeffentlichungen_beschluesse\/2012\/2012_03_08_Medienbildung.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>Medienp\u00e4dagogischer Forschungsverbund S\u00fcdwest (MPFS) (2014): <em>JIM- Studie. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-J\u00e4hriger<\/em>. Online unter: <a href=\"http:\/\/www.mpfs.de\/fileadmin\/JIM-pdf14\/JIM-Studie_2014.pdf\"><u>http:\/\/www.mpfs.de\/fileadmin\/JIM-pdf14\/JIM-Studie_2014.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>Otto, Hans-Uwe, Nadia Kutscher, Alexandra Klein, Stefan Iske (2005): <em>Soziale Ungleichheit im virtuellen Raum: Wie nutzen Jugendliche das Internet?<\/em> Online unter: <a href=\"http:\/\/pub.uni-bielefeld.de\/download\/2315442\/2319791\"><u>http:\/\/pub.uni-bielefeld.de\/download\/2315442\/2319791<\/u><\/a><\/p>\n<p>Prensky, Marc (2001). <em>Digital Natives, Digital Immigrants<\/em>. \u00a0\u00a0Online unter:\u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.marcprensky.com\/writing\/Prensky%20-%20Digital%20Natives,%20Digital%20Immigrants%20-%20Part1.pdf\"><u>http:\/\/www.marcprensky.com\/writing\/Prensky%20-%20Digital%20Natives,%20Digital%20Immigrants%20-%20Part1.pdf<\/u><\/a><\/p>\n<p>S\u00fcss, Daniel; Lampert, Claudia &amp; Wijnen, Christine (2013): <em>Medienp\u00e4dagogik. Ein Studienbuch zur Einf\u00fchrung<\/em>, 2. Auflage, Wiesbaden: Springer.<\/p>\n<p>Tapscott, Dan (2008): <em>Grown Up Digital: How the Net Generation is Changing Your World<\/em>, New York: Mcgraw-Hill.<\/p>\n<p>Wagner, Ulrike &amp; Eggert, Susanne (2007): Quelle f\u00fcr Information und Wissen oder unterhaltsame Action? Bildungsbenachteiligung und die Auswirkungen auf den Medienumgang Heranwachsender, In: <em>medien + erziehung<\/em>, 5\/2007, M\u00fcnchen, kopaed, S.15-23.<\/p>\n<p>Wolf, Karsten D.; Rummler, Klaus &amp; Duwe, Wibke (2011): Medienbildung als Prozess der Unsgestaltung zwischen formaler Medienerziehung und informeller Medienaneignung, In: Moser, Heinz; Grell, Petra &amp; Niesyto, Horst (Hrsg.): <em>Medienbildung und Medienkompeten<\/em>z, M\u00fcnchen, kopaed, S.137-158.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier nun, wie versprochen, der zweite Teil der Reihe \u00fcber die Komponenten der Medienkompetenz und deren Auspr\u00e4gung bei den heutigen Jugendlichen. 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